Huch…jetzt ist es ein Tagebuch.

„Lasst die Masken sinken und feiert das Leben mit seinen Tiefen.“

Ich lasse jetzt hier auch die Masken fallen. Ich bin ein Mensch mit vielen Rollen. Ich spiele Rollen in anderen Leben. Und das Leben lebt sich so furchtbar schnell.
Ich möchte festhalten. Damit etwas bleibt. In Worten und Erinnerungen eine Stütze bieten.
Nicht nur Geschichten spinnen, Gedanken weben oder Welten erfinden. Nein. Leben festhalten.

Erwachsen werden muss ich. Jetzt. Das letzte Stück selber leben. Ohne die Menschen, die 31Jahre mit mir lebten. Ich bin final abgenabelt worden. Es ist niemand mehr da. Nach dem ich schnell rufen kann. Der sofort da ist und mich unterstützt.
Das ist ungewohnt. Manchmal hart. Aber, Ich wurde entschieden. Lernte welchen Stellenwert ich wirklich habe. Was ich den Nächsten wert bin. Was ich zu erwarten habe.

Nichts. Der Dank, für alles was ich gab.

Nach der Depression kommt der Überlebenswille.
Und da bin ich nun. Kampfbereit und entschlossen.

Ich mache das Leben neu. Fange neu an. Wieder einmal. Und es wird gut. Egal wann.

Zuerst bekomme ich ein neues Dach auf dem Kopf. Dass das Traumhaus schon gefunden und sich schwer darin verliebt wurde habe ich bereits lautstark kundgetan. Und jetzt geht es weiter. Termine, Termine, Termine.
Und ich muss(!!!) immer nett sein. Freundlich lächeln und mich um Gottes Willen benehmen. Menschen die mich kennen, wissen wie aufbrausend ich bin…an offiziellen Stellen kommt das nicht immer gut.
Ich arbeite daran.

Das ist mein Abenteuer!!
Egal, wie es weitergeht, was ich in der Richtung erlebe.
Ich halte es fest. Hier.

Und wenn ich mal alt bin, in meiner Bibliothek sitze. Auf dem Schoß einen alten, roten Kater liegt und ich, beim prasseln des Kaminholz, meinen Enkeln Geschichten aus meinem Leben erzähle…

Dann ist alles gut gelaufen.

2 Gedanken zu “Huch…jetzt ist es ein Tagebuch.

  1. Klingt gut, wie immer tolle, tiefgehende Worte gefunden. Das werde ich nun öfters mal nachlesen, weil Du mehr Wert bist als Dir gesagt wurde. Meine Meinung, aus der Entfernung – ohne Ansprüche oder Erwartungen und Hintergedanken. Looking forward.

  2. Ich freue mich für dich und wie ich sehe, hier auch demnächst (noch mehr) mit dir🙂
    Sei dir gewiss, es gibt Menschen da draußen, die dich mögen und sehr schätzen. Ich weiß das🙂
    Nun aber los! Das neue Heim wartet!

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