Music in her mind

Wo sie geht, steht, zu Hause ist.

Leise murmelt das Radio. Im Hintergrund laute Töne, flüsternd zärtlich. Umarmen sie unsichtbar. Wiegen sie im Takt. Geschmeidig. Flüssig.

Immer wenn sie allein ist, einsam ist mit sich selbst..

Es sind die Klänge der Musik die ihre Nerven streicheln. Beruhigen, aufregen, Zorn nehmen, vergessene Gefühle erwachen lassen. Freude entfachen, tanzen lassen. Gedankenleer Konzentration schaffen.

Einzig die Stille eines erwachenden Tages ist erträglich. Frische Stunden, Minuten, Sekunden. Das Gezwitscher der Vögel, alles verlangsamt, die Gedanken im Zwielicht, ruhend in sich, bevor die Hektik des Tages zuschlägt, sie sich wie ein Laufradhamster überschlägt.

Stille lässt Raum für eingebrannte Erinnerungen, Sorgen, verdrängte Gefühle, unwichtiges, unangenehmes das hier und jetzt nicht hingehört. Die Chance des Schmerzes, er kann zuschlagen, sie in ihren Bann nehmen, gelittenes wieder und wieder erleben lassen.

Sie auffressen.

Die Musik  verdrängt das Negative, bis es seine Zeit bekommt. Geplant. Keine hinterhältigen Angriffe, kein Bombadement.

Nehmt ihr die Musik und ihr werdet sie nur noch selten lächeln sehen.

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