SchlüsselLochPhantasie #Dunkelheit

Sanftes Licht, zwängt sich durch einen schmalen Spalt. Trifft auf nackten Stein. Kalt und heiss unter den nackten Sohlen. Eisig in Seele und Herz trifft das Trugbild. Ein nackter Leib begehrt einen zweiten. Erhascht WollustBlicke. Zurückgeworfenes SeidigHaar. Nackte Brustpitzen. Schweissperlen die einen Wettlauf Richtung Nabelbucht veranstalten. Lippen wandern die Halsbeuge hinab, küssen weiches Fleisch.
Leise dringt Seuftzen und lustvolles Stöhnen an das Ohr. Es windet sich durch Innereien, das Mark entlang, quer durch alle Nervenbahnen. Hitze steigt auf, Wangen erröten. Langsam entbrennt ein Feuer in der Mitte, zieht sich hinab in die Lenden.
Das Schauspiel der Lüste beobachtend, machen sich schlanke Finger auf Reisen uber den eigenen Körper. Fingerspitzen streifen kleine feste Brüste. Hier und dort auf der anderen Seite der Tür. Bewegungsgleiche. Finger gleiten ins feuchte Nass. Teilen den Spalt der Lust. Drücken und reiben die empfindliche Perle im Schoß. Die Leiber hinter der Tür versinken ineinander. Aufgeregten Auges kann der Blick nicht abgewendet werden. Kehliges Seuftzen verlässt die Lippen. Synchron. Wissen sie doch nichts. Bewegen sich rhythmisch im Takt der Gefühle füreinander. Bewegen sich ihre Finger in ihr. Tiefer und tiefer versinkt sie im Angesicht und in sich. Finger reiben verzweifelt, Brustspitzen hart und gleichzeitig weich, Feuchte die ihre Schenkel hinabrinnt. Das Neidgefühl macht sie an. Das Paar in den Laken steuert der Zügellosigkeit entgegen. Er dreht sie auf den Bauch. Positioniert ihr Becken vor seinem imposanten Schwanz und nimmt sich wonach ihm verlangt. Heisse Enge. Hart und aufgeheizt. Sie stöhnt und Schreit ihre Lust ins Kissen.
Sie kniet vor dem Schlüsselloch, zerfließt auf kaltem Stein.
Die Lippe blutig gebissen, Aufschrei unterdrückt. Erschöpft sinkt sie zusammen. Zitternd wie die Schöne auf dem Bett.
Das unbekannte Gefühl der Befriedigung macht sich breit.
Er auf den Kissen löst sich von seiner Gespielin, bettet ihren Kopf an seine Brust. Es ist vorbei.
Noch immer bebend schleicht sie zurück auf ihr Zimmer.
Erschöpft. Müde. Und neidisch.

Nie nahm sie ein Mann

(Ein Konserventext zum Projekt #Dunkelheit auf http://nichtschonwiedereinblog.wordpress.com)